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Gebiss


Das Gebiss sollte dem Maul individuell angepasst sein
Gebisse sind das Herzstück jedes Zaumzeugs und übertragen die Zugkraft des Reiters unmittelbar auf das empfindliche Maul der Pferde. Deshalb sollte beim Kauf großen Wert darauf gelegt werden, dass ein Gebiss mit der richtigen Größe ausgewählt wird.

Das richtige Gebiss für Ihr Pferd


Das Gebiss sollte auf beiden Seiten einen halben Zentimeter länger sein als das Maul breit ist, um genügend Spielraum zu gewährleisten. Die Stärke des Gebisses variiert je nach Rasse und Körperbau und reicht bei Großpferden von der vorgeschriebenen Mindestgröße von 14 Millimetern bis zu 22 Millimetern. Darüber hinaus gibt es für jedes Tier und zu jedem Zweck das richtige Gebiss. Dabei kann die Stange durchgehend, einfach oder doppelt gebrochen sein, oder gar zu einer der vielen Sonderausführungen wie Rollentrense, Löffeltrense oder Schlangengebiss gehören.

Die einfach gebrochene Trense


Die einfach gebrochene Trense verbindet zwei Gebissstangen über ein Gelenk miteinander. Bei starkem Zug kann dieses Gebiss dem Pferd jedoch mit dem sogenannten „Nussknacker-Effekt“ starke Schmerzen zufügen und auf den Gaumen drücken.

Die doppelt gebrochene Trense


Bei der doppelt gebrochenen Trense besteht das Gebiss aus drei Stangen. Verglichen mit der einfach gebrochenen Ausführung ist der sogenannte „Nussknacker-Effekt“ bei normaler Zugkraft sehr abgeschwächt, während auch der schmerzhafte Druck auf den Gaumen des Pferdes kaum noch vorhanden ist. Insgesamt übertragen doppelt gebrochene Gebisse die Einwirkung durch den Reiter also verhältnismäßig weich auf das Pferd.
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