Sättel & Sattelzubehör
Der Sattel muss zu Pferd und Reiter passen
Der Sattel wird nach Pferd und Aufgabe gewählt. Er muss zum Tier passen und auch für den Reiter bequem sein und ihm den nötigen Halt geben. Welche Art auch immer, der Sattel dient grundsätzlich dazu, den Sitz des Reiters zu optimieren und zu stabilisieren.
Sättel
Die hierzulande gebräuchlichsten Sattelarten sind die so genannten englischen Sättel. Dazu gehören der Dressursattel, der Springsattel und der Vielseitigkeitssattel. Daneben gibt es eher exotische Modelle wie den Westernsattel, den Spanischen Sattel, auch Iberosattel genannt, den Rennsattel sowie den Gangpferdesattel bzw. Islandpferdesattel. Die Sättel unterscheiden sich im Material und vor allem in der Ausführung, zum Beispiel in der Schenkellage, damit der Reiter für die jeweilige Reitaufgabe den optimalen Sitz hat.
Während beim Dressursattel das Sattelblatt lang und gerade geschnitten ist und dem Reiter einen tiefen Sitz ermöglicht, verfügt der Springsattel über ein sehr kurzes Sattelblatt, das nach vorne ausfällt. Ausgeprägte Pauschen geben dem Springreiter beim Sprung guten Halt für die Knie. Der Vielseitigkeitssattel ist ein Kompination zwischen Spring- und Dressursattel. Er bietet mit seinen Pauschen guten Halt im Gelände, ermöglicht aber durch den mitteltiefen Sitz auch Dressuraufgaben.
Nicht ganz so verbreitet ist der Westernsattel für den texanischen Reitstil. Er ist ursprünglich ein Arbeitsgerät, das so ausgelegt ist, dass der Goucho bzw. Cowboy möglichst lange und bequem für Ross und Reiter seinem Job nachgehen kann. Westernsättel sind aufgrund ihrer massiven und oft auch kunstvollen Ausführung meist deutlich teuerer als englische Sättel. Sie sind aber so robust, dass der Reiter sehr lange Freude an Ihnen hat. Wer keine Viehherde zu hüten hat, schätzt den Westernsattel aufgrund seiner Bequemlichkeit und Sitzsicherheit vor allem für lange Ausritte oder längere Wandertouren zu Pferd. Besonders auffällig sind die massiven Steigbügel und das Sattelhorn, das zur Befestigung des Lassos dient.
Noch seltener als der Westernsattel sind hierzulande der Iberosattel, der speziell für den spanischen Reitstil entwickelt wurde, sowie der Gangpferdesattel, der besonders für die von Islandpferden beherrschten zusätzlichen Gangarten Tölt und Pass entwickelt wurde. Rennsättel werden eigentlich nur von Jockeys benutzt und spielen in der Hobbyreitere kaum eine Rolle.
Wie man sieht, ist die Sattelkunde komplex. Wenn Sie Fragen zur Sattelwahl oder zum richtigen Zubehör haben, helfen wir Ihnen bei Horze.de gerne weiter. Kompetente Beratung finden Sie sowohl in unserem onlineshop als auch in unseren Horze-shops. Wir freuen uns auf Sie.









