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Horze Guide

Warum benötigen Pferde einen Beinschutz?


Im Verhältnis zu ihrem Gesamtgewicht und ihrer Größe haben Pferde dünne und lange Beine, die es zu schützen gilt. Die Beine sind oftmals die Schwachstelle der Pferde. Verletzungen an den Extremitäten können oft oberflächlich aussehen und dennoch großen Schaden anrichten und eine längere Ausfallzeit des Pferdes bedeuten bzw. ein Invalidendasein oder sogar das Lebensende. Aus diesen Gründen sollten wir sehr darauf bedacht sein, was wir den Pferdebeinen zumuten können bzw. wie wir diese möglichst perfekt schützen können.

Vorher zu bedenken:

  • Sind die Beine meines Pferdes eher zart gebaut, die Muskulatur, Gelenke und Sehnen schwach bzw. anfällig?
  • Wie wirken sich Belastungen auf die Pferdebeine aus?
  • Wie anfällig ist mein Pferd auf oberflächliche Verletzungen wie z.B. Schürfwunden?
  • Hat mein Pferd oft dicke Beine nach dem Aufenthalt in der Box (Gallenbildung)?
  • Wie schnell bilden sich Gallen zurück?
  • Welche Disziplin betreibe ich?
  • Welche Bereiche des Pferdebeins bedürfen eines besonderen Schutzes?
  • Hat mein Pferd anatomische Beeinträchtigungen (z.B. streift mit den Beinen aneinander)?
  • Tritt mein Pferd stark über und greift sich mit der Hinterhand in die Vorhand?
  • Ist mein Pferd sicher im Bewegungsablauf oder eher tollpatschig?
  • Verletzt sich mein Pferd öfters auf der Weide oder in der Box bzw. beim Spielen mit Artgenossen?
  • Wie verhält sich mein Pferd während eines Transportes im Hänger?
  • Wie oft und welche Strecken lege ich mit dem Pferd im Hänger zurück?

Bedenken Sie diese Punkte und wählen Sie dann die am besten passende Möglichkeit für Ihr Pferd aus, um die Beine zu schützen.


Gamaschen & Streichkappen

Gamaschen und Streichkappen sind die beliebtesten Protektoren für die Pferdebeine. Sie sind einfach in der Anwendung und in der Pflege.

Es gibt verschiedene Ausführungen wie z. B. Hartschalen-Gamaschen, Löffel-Gamaschen, Fesselkopfgamaschen, sowie Streichkappen, die die Innenseite der hinteren Fessel schützt oder auch gekürzte Gamaschen, die einen größeren Bereich des Fesselkopfes umschließen.

Tipp: Auch für die Hinterbeine kann man „normale“ Gamaschen verwenden, die für Vorderbeine deklariert sind.

Bandagen

Bandagen sind dem Pferd mit etwas mehr Zeitaufwand anzulegen. Jedoch kann man einen großen Bereich der Pferdebeine mit Bandagen schützen. So kann man den gesamten Fesselkopf umschließen und das komplette Röhrbein bis unter das Karpal- bzw. Tarsalgelenk schützen. Bandagen können auch leicht in der Waschmaschine gewaschen werden.

Hufglocken

Wenn ein Pferd mit der Hinterhand stark übertritt bzw. auch noch nicht so gut das Gleichgewicht halten kann (junge Pferde), dann verwendet man gerne Hufglocken um Ballentritte zu vermeiden. Hufglocken schützen auch einen Teil der Fesselbeuge vor Verletzungen. Zudem wird auch verhindert, dass das Pferd sich das Hufeisen abtritt.

Stallgamaschen

Man verwendet Stallgamaschen, wenn das Pferd z. B. an die Boxenwand schlägt oder wenn Pferde mit dem Nachbarpferd im Paddock rangeln.

Transportgamaschen

Transportgamaschen schützen die Pferdebeine von oberhalb dem Karpal- bzw. Tarsalgelenk bis zum Boden. Unruhig stehende Pferde sind ausreichend geschützt, dennoch wird kein Blutstau durch die Transportgamaschen hervorgerufen. Somit sind diese auch sehr gut für längere Fahrten geeignet.

Grundsätzlich ist Vorsorge besser als Nachsorge. Deshalb sollte man den Aspekt des Aufwandes beim Anlegen eines Beinschutzes bei Seite schieben und an das Wohl des Pferdes denken. Lieber sollte etwas mehr Zeit damit verbracht werden das Pferd zu schützen, denn die Rekonvaleszenz einer Beinverletzung kann sehr langwierig sein und auch tägliche Verbandswechsel mit sich bringen. Und ein kaputter Ausrüstungsgegenstand ist einfacher und billiger nachgekauft als die Bezahlung der Tierarztrechnung.

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