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Horze Guide

Auflegen und Abnehmen einer Decke


Sie denken, das Auflegen bzw. Abnehmen einer Decke ist ein Kinderspiel? Täuschen Sie sich nicht. Es gibt einige Dinge zu beachten, damit die Decke für das Pferd angenehm zu tragen ist bzw. nicht zu einer Gefahr wird. Sehen Sie sich unsere Tipps dazu an.


Das Auflegen der Decke

Zunächst stellen Sie sicher, dass das Pferd sauber geputzt ist, damit es zu keinen Reibungen und damit einher gehenden Scheuerstellen kommt.


Legen Sie die Decke auf das Pferd auf. Die Decke sollte auf dem Hals aufliegen und dann nach hinten in Position gezogen werden. Dies ist aus dem Grund wichtig, damit die Haare in Wachsrichtung liegen und nicht gegen den Strich an der Decke stoßen. So werden Reibungen der Decke auf dem Fell minimiert.


Nun können Sie anfangen, die Decke zu schließen.

Zunächst - falls an der Decke vorhangen - schließen Sie den Klettverschluss. Dieser sichert, dass die Decke zuverlässig geschlossen bleibt, auch wenn am Brustverschluss etwas verrutschen sollte. Dann können Sie die Frontschnalle(n) schließen. Bitte achten Sie hier darauf, dass sie die Decke so eng wie möglich, jedoch nicht enger als nötig schnallen. Sollten Sie den Verschluss zu eng einstellen, kann sich das Pferd trotz Gehfalten nicht ausreichen bewegen und fühlt sich eingeengt. Zudem kommt es dann eher zu Scheuerstellen im Schulterbereich.

Sollten Sie ein relativ breites Pferd und damit Probleme beim Schließen der Frontverschlüsse haben, werden sogenannte Deckenerweiterungen angeboten, die sich in die vorhandenen Riemen einfügen lassen.


Nun schließen Sie zunächst die Kreuzbegurtung. Kreuzbegurtung bedeutet, dass die Gurte sich unter dem Bauch kreuzen. Wichtig ist hier zu beachten, dass die Gurte locker mit ca. 2-3 cm Abstand unter dem Bauch angebracht sind.

Zuletzt schließen Sie die Beinschnüre und fädeln den Schweif über die Schweifkordel.

Die Beinschnüre sollten knapp unterhalb des großen Oberschenkelmuskels locker anliegen.


Das Abnehmen der Decke

Das Abnehmen der Decke geschieht in umgekehrter Reihenfolge als das Auflegen:

  • Lösen Sie die Beinschnüre.
  • Lösen Sie die Kreuzbegurtung.
  • Öffnen Sie die Brustschnallen und den Klettverschluss.
  • Schieben Sie die Decke von vorne nach hinten über die Kruppe des Pferdes. Dabei gleitet der Schweif durch die Schweifkordel und die Decke kann vom Pferd weggenommen werden.


Warum ist diese Reihenfolge wichtig? Wenn Sie in umgekehrter Reihenfolge, also zunächst den Brustverschluss, öffnen und das Pferd sich erschrecken und losrennen würde, könnte es sich in der nach hinten rutschenden Decke verfangen


Warum ist diese Reihenfolge wichtig?

Wenn Sie in umgekehrter Reihenfolge, also zunächst den Brustverschluss, öffnen und das Pferd sich erschrecken und losrennen würde, könnte es sich in der nach hinten rutschenden Decke verfangen. Dadurch kann das Pferd noch mehr in Panik verfallen, stolpern, sich schwer verletzen.

Wenn die Decke in der voran beschriebenen Reihenfolge aufgelegt und abgenommen wird, hat sie immer genügend Halt um bei einem Erschrecken in Position zu bleiben.


Fehler in der Verschnallung

Die Kreuzbegurtung und die Beinschnüre dürfen nie zu weit eingestellt werden. Dies ist noch fataler als zu eng eingestellte Riemen. Zu lose und locker herunter hängende Riemen sind eine große Gefahr in Bezug auf das Verhedern des Pferdes.

Wälzt sich das Pferd zum Beispiel auf der Koppel oder legt es sich in der Box hin, kann es beim Aufstehen in die Riemen treten. Im besten Fall reißen die Gurte dann. Im schlimmsten Fall bleibt das Pferd zunächst darin hängen, verfällt in Panik und zieht sich vor allem durch die stabile Kreuzbegurtung tiefe Schnittwunden an den Beinen zu.


Sie sehen, es gibt doch einige Dinge zu beachten beim Auflegen und Abnehmen einer Pferdedecke. Nicht korrekte Ausführungen können zu Verletzungen wie Reibungen, Schürfwunden und auch Schnittverletzungen sowie auch Stürzen führen. Deshalb sollten Sie immer bedacht und gewissenhaft vorgehen, wenn ihr Pferd eine Decke benötigt.