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Was sind die Unterschiede bei den Sätteln?


Die einzelnen Sättel unterscheiden sich wesentlich voneinander. Warum und welche Auswirkungen das hat soll hier erläutert werden!

Englische Sättel sind in drei Hauptkategorien einzuordnen:


Dressursättel
Vielseitigkeitssättel
Springsättel

Dressursättel

Die Dressur ist der Grundstein zu jeder Stufe des Reitens und zu jeder Disziplin. In der Dressur erlernt man einen korrekten Sitz und die Erteilung einer präzisen Hilfengebung.

Der Reiter sitzt aufrecht mit langem, nur leicht abgewinkeltem Bein auf dem Pferd, kann somit sehr gut Kreuz- und Gewichtshilfen auslösen. Deshalb haben Dressursättel lange und gerade geschnittene Sattelblätter und eine vertiefte Sitzfläche.

Dressursättel werden mit Kurzgurten am Pferd befestigt. Dies hat den Grund, dass die Schnallen des Gurtes nicht unter dem Oberschenkel des Reiters liegen. Bei einem gestreckten Bein würde dies unbequem sein und dem Reiter Druckstellen und Schmerzen zufügen.

Aus diesem Grund werden nun auch schon viele Steigbügelriemen so angebracht, dass keine Schnalle unter dem Bein des Reiters liegt. Dressursättel haben keine Wadenpauschen, dafür aber ausgeprägte Kniepauschen, die dem Reiter eine optimale Sitzposition und Komfort bieten.

Springsättel

Springsättel sind komplett anders geschnitten als Dressursättel. Sie haben ein weit nach vorne geschnittenes Sattelblatt, welches relativ kurz ist. Die Sitzfläche ist sehr flach, dafür verfügen Springsättel aber über Knie- und noch stärker ausgeprägte Wadenpauschen. Diese halten das Bein des Reiters über dem Sprung in Position. Das Sattelblatt ist kurz, da die Steigbügel beim Springen recht kurz geschnallt sind und der Reiter mit stark angewinkeltem Bein auf dem Pferd sitzt. Der Sitz ist deshalb flach, damit der Vorder- und Hinterzwiesel über dem Sprung nicht die Bewegung des Reiters behindern.

Die Schnallen des Langgurts, die zwischen dem Sattelblatt und dem Schweißblatt des Sattels liegen, stören das Reiterbein nicht.

Vielseitiggkeitssättel

Vielseitigkeitssättel sind eine Kombination aus Dressur- und Springsätteln. Sie vereinen ausgeprägte Knie- und Wadenpauschen mit einem leicht nach vorne geschnittenen und halblangem Sattelblatt. Die Ausprägung der Sitzfläche ist ebenfalls eine Mischung aus Spring- und Dressursattel.

Die Befestigung des Sattelgurtes kann in Form von Lang- oder Kurzgurten erfolgen. Denn es gibt auch Vielseitigkeitssättel mit Schwerpunkten: Schwerpunkt Dressur (VSD-Sättel, mit etwas länger geschnittenem Sattelblatt und langen Gurtstrippen für Kurzgurte) und Schwerpunkt Springen (VSS-Sättel, mit etwas weiter nach vorne geschnittenem Sattelblatt mit kurzen Gurtstrippen für Langgurte).

Da sich die überwiegenden Pferdehalter im Bereich des Freizeitsports bewegen, sind Vielseitigkeitssättel die am weitesten verbreiteten Sättel. Sie ermöglichen dem Reiter beides, das Dressurreiten und das Springreiten. Durch lang geschnallte Steigbügel kann der Reiter mit geradem, gestrecktem Bein sitzen, ohne dass die Wadenpauschen dabei beeinträchtigen. Durch das Einstellen der Steigbügelriemen auf Geländeritte oder zum Springen, geben die Knie- und Wadenpauschen den nötigen Halt im Sattel.

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