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Reithelme

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Ein Reithelm ist ein wichtiger Begleiter für dich auf dem Pferd und schützt dich im Falle eines Sturzes vor schweren Verletzungen. Neben einer guten Passform und zertifizierter Sicherheit ist der Tragekomfort des Reiterhelms von größter Bedeutung.

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„Wer Hirn hat, schützt es“ sagt der Volksmund.

Reithelme sind im Falle eines Sturzes der wichtigste und einzige Schutz für deinen Kopf. Um ihre Sicherheitsfunktionen erfüllen zu können, müssen Reithelme ordentlich sitzen und passend eingestellt sein. Sie dürfen nicht zu eng anliegen und drücken, da du sonst möglicherweise schnell die „Lust“ verlierst, deinen Helm beim Reiten aufzusetzen. Reitherhelme dürfen aber auch nicht zu locker sitzen, da sie ihre Funktionen sonst schlicht nicht erfüllen können. Doch auch die Optik darf bei einer Reitkappe nicht zu kurz kommen, denn so ein bisschen Ästhetik wünscht sich doch jeder Reiter, trotz aller Gedanken an die Sicherheit.

Reithelme sind Pflicht

Natürlich bleibt es in den meisten Fällen deine Entscheidung, ob du einen Reithelm tragen möchtest oder nicht. Bei vielen Kursen, an Turnieren, auf Orientierungsritten und anderen organisierten Veranstaltungen ist das Tragen einer Reitkappe jedoch verpflichtend vorgeschrieben und ohne geeigneten Reiterhelm könntest du hier nicht antreten oder teilnehmen. Daher sollte selbst der beste Reiter auf dem ruhigsten Pferd einen Reithelm im Sattelschrank haben, ungeachtet der Tatsache, dass es immer zu unerwarteten Situationen kommen kann, indem du dich mit deinem Reithelm vor Verletzungen schützen kannst.

Reithelme vereinen wichtige Eigenschaften und Ästhetik mit Sicherheit und Schutz

Wenn du einen Reithelm kaufen möchtest, achte auf zertifizierte Sicherheitseigenschaften, eine ausreichende Belüftung ist gerade im Sommer von Vorteil, ein zusätzliches Winter-Set ist bei vielen Marken ebenfalls als Zubehör erhältlich. Reiterhelme werden stets moderner und innovativer und mit einem guten Helm, den du nach deinem persönlichen Geschmack auswählst und bisweilen auch personalisieren kannst, machst du auf deinem Pferd weiterhin eine gute Figur. Entscheide dich nicht zwischen Sicherheit oder Optik, sondern wähle beides, indem du einen qualitativ hochwertigen Reithelm trägst, wann immer du im Sattel sitzt.

Welcher Helm für dich der Beste ist, hängt davon ab, was du reitest. Im Prinzip kannst du zwar einen modernen Helm für jede Reitdisziplin verwenden, es haben sich aber bestimmte Helme für die einzelnen Disziplinen eingebürgert. Das Einzige, was du nicht machen solltest, ist einen alten Helm ohne Dreipunktbefestigung verwenden. So ein Helm bietet keinen Schutz, weil er bei einem Sturz sofort verrutscht oder ganz verloren wird.

Ein moderner Helm, auch klassischer Reithelm genannt, eignet sich für Freizeit-, Dressur- und Springreiter. Für das Military- oder Vielseitigkeits-Reiten, das heute ja gerne auch Eventing genannt wird, gibt es spezielle, besonders robuste Helme, die auch den Nacken schützen. Westernreiter bevorzugen meist braune Helme mit einer rauen Oberfläche und eventuell mit Verzierungen. Bei Spring- und Military-Turnieren ist das Tragen eines Helms Pflicht, ebenso bei Dressur bis zur Klasse L.

Nur ein wirklich passender Helm schützt den Kopf des Reiters. Daher solltest du dir etwas Mühe machen, einen Helm mit der richtigen Größe zu finden. Ohne den Helm anzuprobieren, ist das aber fast unmöglich. Entscheidend für die richtige Größe des Helms ist dein Kopfumfang. Viele Hersteller und Online-Shops die Größe des Helms entweder in den üblichen Hutgrößen, also z. B. 55, oder als S, M, L usw. an.

Die meisten Helme lassen sich aber in der Größe etwas verstellen. Der Helm sollte auf jeden Fall so sitzen, dass deine Ohren genau in dem Dreieck der seitlichen Befestigung des Kinnriemens liegen. Wenn du den Kopf schüttelst, sollte der Helm auch bei offenem Kinnriemen an seinem Platz bleiben. Andererseits darf er aber auch nicht so eng sein, dass er drückt.

Es gibt verschiedene Gründe den Helm auszutauschen. Bei Kindern wird meist deshalb ein neuer Helm erforderlich, weil das Kind gewachsen ist und sich damit auch der Kopfumfang vergrößert hat. Sowohl bei Helmen für Kinder als auch bei denen für Erwachsene gilt: Nach einem Sturz vom Pferd sollte der Helm ausgetauscht werden.

Auch wenn du dem Helm keine Beschädigung ansiehst, kann das Material – vielleicht unsichtbar unter der Verkleidung – kleine, feine Risse bekommen haben. Bei einem weiteren Sturz bricht der Helm dann an diesen Stellen. Statt den Kopf des Reiters zu schützen, kann dies zu zusätzlichen Verletzungen führen. Auch ohne Stürze und bei unverändertem Kopfumfang sollte der Helm nach höchstens 10, besser schon nach fünf Jahren ausgetauscht werden. Jedes Material ermüdet im Lauf der Zeit. Dies gilt besonders für Helme, die ja unterschiedlichen Temperaturen und Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.