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Zaumzeug

Englische Zaumzeuge gibt es in verschiedenen Ausführungen und Stilen wie auch zum Beispiel das beliebte Hackamore Zaumzeug für Training und Turnier. Entdecke Zaumzeuge für alle Disziplinen und Vorlieben.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Trense für dich und dein Pferd die beste Lösung ist, hängt davon ab, was du reiten willst. Für Dressur empfehlen sich das hannoveraner, das schwedische und das englische Reithalfter. Das englische Reithalfter gibt es auch noch als „kombinierten“ Trensenzaum mit einem Sperrriemen. Springreiter können diese beiden Varianten zwar auch nutzen, bevorzugen oft aber das mexikanische Reithalfter oder das englische mit Sperrriemen. In alle drei Trensen kannst du verschiedene Gebisse einschnallen.

Eine Neuentwicklung, die mehr Rücksicht auf die Anatomie des Pferdes legen soll, ist die Micklem Trense. Dann gibt es noch die gebisslosen Trensen, das ist beispielsweise das Hackamore. Westernreiter haben ihre eigenen, oft gebisslosen Trensen.

Für junge Pferde ist das Gebiss im Maul erst einmal ungewohnt und störend. Daher sind gebisslose Trensen für junge Pferde sehr gut. Westernreiter nutzen zu diesem Zweck ein Sidepull oder Lindel. Beides sind gebisslose Trensen, die wie Halfter aussehen und auf den Nasenrücken des Pferdes wirken. Auch wer klassisch englisch reiten möchte, kann ein junges Pferd mit einer gebisslosen Trense ausbilden. Hierzu gibt es beispielsweise das, von einem amerikanischen Veterinär erfundene, Bitless Bridle.

Damit soll nicht nur das empfindliche Maul des Pferdes geschont, sondern das Tier auch vor Erstickungsanfällen bewahrt werden. Diese Anfälle können durch den erhöhten Speichelfluss bei der Maultätigkeit mit einem Gebiss hervorgerufen werden. Wenn du nicht auf ein Gebiss verzichten willst, bietet sich das hannoveranische oder englische Reithalfter kombiniert mit einer Wassertrense oder einer Olivenkopftrense an. Beide sollten dann aber nicht zu dünn sein. Je dünner ein Gebiss ist, desto härter ist die Wirkung im Pferdemaul.

Unter Micklem Trense versteht man einen Trensenzaum, der von William Micklem für die Firma Horseware entworfen wurde. Sein Ziel war es, die Anatomie des Pferdes besser zu berücksichtigen. Durch ihren besonderen Schnitt vermeidet diese Trense Druck an den besonders empfindlichen Stellen des Kopfes. Diese sind das Genick, der Nasenknochen, Ober- sowie Unterkiefer, Zunge und Maulwinkel sowie Gesichtsnerven.

Die Micklem Trense wird in den zwei Varianten „Multi Bridle“ und „Competition“ angeboten. Das „Multi Bridle“ kann sowohl mit als auch ohne Gebiss verwendet werden. Mithilfe des Zubehörs lässt sich das „Multi Bridle“ auch als Kappzaum nutzen. Außerdem kann ein zusätzlicher Maul- und Zungenschutz eingestellt werden. Dies alles ist bei der Ausführung „Competition“ nicht möglich, da es auf Turnieren nicht zugelassen ist. Als normale Trense verwendet sind beide Varianten für alle Turniere zugelassen.

Viele Pferde empfinden die Micklem Trense als angenehmer als die traditionellen Ausführungen. Sie laufen dann ruhiger und reagieren besser auf die Reiterhilfen.

Die Auswahl ist riesig – es gibt Trensengebisse aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Formen. Welche Trense am besten ist, hängt von der Anatomie deines Pferdes, von seinem Temperament und von seinen Angewohnheiten ab. Eine anatomisch geformte, doppelt gebrochene Wassertrense regt in der Regel die Pferde zu vermehrter Kautätigkeit an. Wenn dein Pferd also zu wenig kaut, kann diese Trense optimal sein. Andererseits, kaut dein Pferd sowieso schon viel, wird es vielleicht mit dieser Trense nur spielen und damit die Hilfen nicht annehmen. Dann wäre wahrscheinlich eine einfach gebrochene Trense sinnvoller. Diese Art der Trense ist aber nicht geeignet, wenn sich dein Pferd gerne auf das Gebiss legt.

Von den meisten Pferden wird eine einfach gebrochene, anatomisch geformte Olivenkopftrense gut angenommen. Sie liegt sehr ruhig im Pferdemaul. Aber auch diese Trense eignet sich nicht gut für Pferde, die gegen die Hand gehen. In diesem Fall wäre eine doppelt gebrochene Ausführung besser.

Trensen aus Metall haben eine lange Tradition. Heute werden gerne Kupfer, Eisen oder Edelstahl zur Herstellung von Trensengebissen verwendet. Kupfer und Eisen haben den Vorteil, dass sie mit dem Speichel des Pferdes reagieren. Das Gebiss bekommt dadurch einen für das Tier angenehmen Geschmack. Allerdings ist Kupfer in Reinform zu weich. Es wird daher meist zusammen mit anderen Metallen verwendet. Diese Beimischung von Kupfer führt auch dazu, dass sich im Winter das Gebiss schneller auf die Körpertemperatur des Pferdes erwärmt. Edelstahltrensen sind sehr glatt, langlebig und lassen sich sehr gut reinigen.

Kunststofftrensen bestehen aus einem Drahtkern und einer Ummantelung mit Nathe. Dieser Kunststoff ist sehr weich. Das ist einerseits für das Pferd angenehm, verkürzt aber andererseits die Lebensdauer der Trense. Deshalb musst du Kunststofftrensen regelmäßig kontrollieren. Ist das Nathe durchgebissen, liegt der Drahtkern frei, was zu ernsthaften Verletzungen im Pferdemaul führen kann.

Englische Zaumzeuge bestehen aus von Hand verarbeitetem Leder in Premiumqualität und können auch in Verbindung mit klassischen Hackamores für ein gebissloses Training verwendet werden.

Englische Zaumzeuge werden in klassischem Stil in herausragender Handarbeit angeboten. Die Wahl des Stirn- und Nasenriemens und der Zügel, ermöglichen dem ernsthaften Reiter, das Zaumzeug so zu konzipieren, dass es perfekt auf das Pferd abgestimmt ist. Wählen Sie klassische Gurtzügel oder weiche Lederzügel, die mit einer großen Auswahl an Gebissen kombiniert werden können. Für das gebisslose Reiten ist ein standardmäßiges Hackamore zu bevorzugen, für das Pferd mit besonderen Bedürfnissen. Die Optionen von Horze sind endlos und das Finden des idealen englischen Zaumzeugs obliegt der persönlichen Vorliebe und der bevorzugten Preisklasse, an zu wenigen Möglichkeiten mangelt es nicht.

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